Mühlenmuseum Osieczna

Der einzige Ort dieser Art in ganz Polen. Das Mühlenmuseum Osieczna beherbergt vier Windmühlen – drei originale Windmühlen, die über 200 Jahre alt sind, und eine brandneue Windmühle – und zwar eine moderne Rekonstruktion, bei der alle Bestandteile angefasst und bedient werden dürfen. Im Museum erfahren Sie alles über die Arbeit in einer alten Mühle und warum der Müller auf dem Lande so wichtig war. All dies wird durch eine erstaunliche Geschichte bereichert, die vom Betreuer dieses Ortes – Herrn Jarek Jankowski erzählt wird.

drewniany wiatrak na wzgórzu
Muzeum Młynarstwa w Osiecznej (fot. Marek Jankowski)

Geschichte der Windmühlen von Osieczna

Die älteste Windmühle wurde im Jahre 1761 gebaut, die beiden anderen stammen ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Die Windmühlen stehen auf einem Hügel, weil dort günstige Bedingungen für den Mühlenbetrieb herrschten. Der Wind drehte die Flügel, die wiederum die Mühlräder innerhalb der Mühlen antrieben.

In der Nachkriegszeit waren alle Mühlen noch im Betrieb und der letzte Müller, Józef Hinze, stellte erst an der Wende von den 1970er zu den 1980er Jahren das Mahlen von Getreide ein.

śpiący kot na koronkowych serwetach w Muzeum Młynarstwa i Rolnictwa w Osiecznej
Muzeum Młynarstwa i Rolnictwa w Osiecznej (fot. J. Cieślewicz)
Muzeum Młynarstwa w Osiecznej. Kilka świeżych chlebów na stole
Muzeum Młynarstwa w Osiecznej (fot. J. Cieślewicz)

Museum

In Anlehnung an die Mühlentradition verfügen die Mühlen von Osieczna über eigene Namen: Franciszek, Józef Adam und Leon. Diese Bezeichnungen stammen von den letzten polnischen Eigentümern. Seit September 2012 sind die Mühlen Bestandteil des Museums für Müllerei und Landwirtschaft. Die Windmühlen können von Gruppen und Einzelpersonen besucht werden. Vor einigen Jahren kam noch eine vierte Windmühle im Maßstab 1:2 hinzu. Dank der geringen Abmessungen kann diese Mühle auch von Kindern problemlos bedient werden.

Das Museum bietet auch Workshops an, und während dieser Workshops kann der gesamte Prozess der Brotherstellung verfolgt werden: vom Mahlen des Getreides zu Mehl bis zum Backen der fertigen Brotlaibe in einem Holzofen.

Neben dem Museum befindet sich auch ein gemütliches Café, das zum Verweilen einlädt. Dort können Sie einen Kaffee trinken, hausgemachten Kuchen probieren und regionalen Honig sowie selbstgemachte Marmeladen kaufen. Sie werden dort sicher auch einheimischen Katzen begegnen, für die der Hügel mit Windmühlen ein wahres Paradies auf Erden ist.