Das St.Martins-Hörnchen-Museum Posen

Ein kleines Rätsel: Welche Dinge verbindet man sofort mit Posen? Genau! Pyry (im Posener Dialekt: Kartoffeln) mit Quark, die berühmten Ziegenböcke vom Rathausturm – und selbstverständlich das St.-Martins-Hörnchen (rogal świętomarcinski). Dieses Gebäck ist wohl das süßeste Symbol der Stadt, ein ideales Mitbringsel und eine Kalorienbombe, die man sich guten Gewissens gönnen darf. Woher die St.-Martins-Hörnchen stammen, warum sie gerade am 11. November am besten schmecken und wie sie eigentlich hergestellt werden – all das entdecken Sie im St.-Martins-Hörnchen-Museum Posen.

Trotz seines Namens hat dieser Ort nur wenig mit einem klassischen Museum zu tun. Vielmehr handelt es sich um eine rund einstündige, unterhaltsame Vorführung: Zunächst lernen Sie die Geschichte des Heiligen Martin kennen, dann erfahren Sie, was dieser Heilige mit dem Gebäck zu tun hat und wie die Posener auf die geniale Idee kamen, daraus eine so köstliche Spezialität zu machen. Anschließend geht es in die Praxis – gemeinsam werden St.-Martins-Hörnchen zubereitet. Die Moderatoren laden Freiwillige aus dem Publikum zur Mitarbeit ein, und wer die Anweisungen gewissenhaft befolgt, kann am Ende sogar ein Diplom als „Konditorassistent“ erwerben.

Dzieci wałkujące ciasto na rogale
Rogalowe Muzeum Poznania

Die Workshops werden auch auf Englisch angeboten. Zur Mittagszeit wartet zudem ein besonderer Bonus: Durch das große Fenster mit Blick auf den Marktplatz können die Teilnehmer die Posener Ziegenböcke in Aktion erleben.

Es empfiehlt sich, die Tickets im Voraus zu reservieren, insbesondere während der Sommerferien.