Schloss Goraj

Auf einer Anhöhe am Ufer der Netze, inmitten der Wälder, errichtete Wilhelm Bolko von Hochberg einen Palast im Stil der Neorenaissance. Heute wird dieser Palast gemeinhin als Schloss bezeichnet, und das, weil sich der Stifter das bereits fertiggestellte Schloss Varenholz in Nordrhein-Westfalen zum Vorbild nahm. Die Bauarbeiten dauerten weniger als zwei Jahre und wurden 1911 abgeschlossen. Gekrönt wird das ganze Bauwerk von drei Türmen, die mit Helmdächern bedeckt sind. Innen ist die frühere Einrichtung teilweise erhalten geblieben, vor allem in der stilvollen Bibliothek.

In dem Schloss funktioniert derzeit ein Komplex der Forstschulen, der für seine Jagdhornbläsergruppe bekannt ist. Das Schloss kann täglich von außen besichtigt werden.