Krajna ist ein geographisches und ethnographisches Land, gelegen im Grenzgebiet von Wielkopolska/Großpolen, Kujawy/Kujawien und Pomorze/Pommern. Hier mischten sich Einflüsse aller dieser Regionen, mischten sich Nationalitäten (polnische und deutsche) und Sprachen. Aus diesem Tiegel ist ein Ort mit außergewöhnlicher Kultur, Tradition und einzigartigem Handwerk entstanden. Und wenn wir hinzufügen, das ist Land der Seen, genialer Kajakrouten, der Wälder und darin verborgener Fachwerkkirchen, wir haben einen perfekten Ort fürs Wochenende.
Krajna erstreckt sich nördlich von der Noteć, ungefähr von Piła im Osten bis Bydgoszcz in Westen. In seinem Herz liegt Złotów, die Stadt als ein der wichtigsten Zentren der Krajnaer Kultur. Hier ist Regionalmuseum tätig und Zagroda Krajeńska/Krajnaer Gehöft, wo Sie sehen werden, wie früher Krajnaer gelebt haben, welche Kleidung sie getragen haben (darunter warum die Bräute schwarz angezogen waren), und vor allem lernen Sie die unikale Krajnaer Stickerei kennen. Die letztere ist eine lebendige Tradition, die kreativ in für diese Gegend typisches Motiv evaluiert. Sie treffen sie auf Keramik, Taschen und anderen Souvenirs.
Außer Złotów sehenswerte Orte sind nicht zuletzt Heiligtum in Górka Klasztorna bei Łobżenica (das älteste Marienheiligtum in Polen), Fachwerkskirche in Wielki Buczek, oder Holzkirche in Brokęcin. Nicht weit von Okonko befindet sich eine der größten Heidelande in Polen. Das ist auch ein perfekter Ort für Kajaks. Wir empfehlen Rurzyca, Piława und Gwda. Mehr fortgeschrittene Kajakfahrer können sich auf Głomia oder Łobżonka ausprobieren.