Radweg an der Warthe „Nadwarciański Szlak Rowerowy“

Der Radweg an der Warthe wurde entlang der Ufer des größten Flusses in Großpolen – der Warthe – angelegt, so dass die Fahrradfahrer hier die Natur wirklich hautnah erleben können. Die gesamte Strecke ist 372 km lang und hat ihren Mittelpunkt in Poznań. Es ist zu beachten, dass diese Route entlang des Flusses verläuft, oft abseits jeglicher größeren Ortschaften.

Der östliche Teil des Radweges führt aus Poznań durch den Landschaftsschutzpark Rogalin und in der Nähe des Nationalparkes Großpolen. Unterwegs sind in Śrem und Nowe Miasto nad Wartą gotische Kirchen zu sehen (in Śrem auch eine barocke Klosteranlage), in Czeszewo eine Holzkirche und ein ehemaliges Wirtshaus in Fachwerkbauweise. Im Restaurant auf dem Bauernhof „Folwark Konny Hermanów“ wird dagegen die ausgezeichnete regionale Küche angeboten.

klasztor cysterski w Lądzie
Ląd nad Wartą (fot. Janusz Nowak)
miasto otoczone jeziorami i rzeką
Miedzychód z lotu ptaka

Der Weg führt weiter durch den Landschaftsschutzpark Warthegebiet nach Konin. Über die Stadt Koło mit der gotischen Burgruine gelangt man nach Uniejów mit der gotischen Kirche und Burg sowie einem großen Thermalbadkomplex. Und das Ziel ist Jeziorsko – der größte Stausee Polens.

Die westliche Strecke führt von Poznań in Richtung Biedrusko. Auf dem Weg dorthin passiert man das Naturschutzgebiet Śnieżycowy Jar, das im Frühjahr mit Tausenden von blühenden Blumen begeistert, die Stadt Oborniki (ein guter Ort für eine Pause) und Obrzycko mit dem ehemaligen Palast der Adelsfamilie Raczyński. Von hier aus führt die Route größtenteils durch den Netzer Urwald, einen der größten Wälder Polens. Über Wronki erreicht man Sieraków – das Herz des Landes der 100 Seen. Die westliche Strecke des Blauen Radweges endet in Międzychód.